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Sonntag, 28. Juni 2015

Gehäkeltes Schäfchen und genähtes Nackenhörnchen

Hallöle,

still ists geworden hier... Aber auch nur hier, denn im "echten Leben" gehts ziemlich rund momentan. Ich hab momentan nicht sooo viel Zeit für meine Hobbys mit Wolle (und Stoff), aber hier und da zwicke ich mir doch die ein oder andere Stunde ab. Denn Häkeln ist für mich ein Ausgleich, dabei kann ich ein paar Gänge runterschalten und einfach mal entspannen.

So ist für eine Freundin ein kleines Schäfchen nach dieser Ravelry-Anleitung entstanden. Ihr stand nämlich eine OP bevor, vor der sie viel Angst hatte - die sie aber mittlerweile gut überstanden hat. Dann hat das Schäfchen also einen guten Job gemacht. :-)





Nächstes Wochenende fahre ich mit meinem Sohnemann, meinen Eltern und meiner Tante für eine Woche in den Urlaub nach Italien. Ob denn wirklich von Urlaub die Rede sein kann und wie viel Entspannungsfaktor dabei ist, wenn man mit den eigenen Eltern und einem Kleinkind in den Urlaub fährt, sei jetzt mal dahin gestellt. Aber immerhin - hey - ein paar Tage frei, Sonne, Strand, Meer, gutes Essen und guter Wein. Und wenns familientechnisch ganz schlimm wird, dann eben viiiel Wein ;-D Worauf ich aber eigentlich hinaus will, wir fahren zu fünft mit einem Auto. Das wird vermutlich ziemlich eng werden... Aber da es "nur" gute fünf Stunden Fahrzeit sind muss das schon gehen. Wir wollen aber schon nachts losfahren, damit wir schon möglichst früh dort sind (und hoffentlich nicht so viel Stau abkriegen). Plan ist auch, dass Söhnchen dann im Auto weiterschläft . Bitte drückt alle ganz fest die Daumen, dass er das auch tut! ;-) Um ihm einen kleinen Anreiz zu verschaffen, habe ich ihm ein Nackenhörnchen nach der kostenlosen Anleitung (mit Schnittmuster!) von Frau Scheiner genäht.


 Den Schäfchen-Stoff habe ich noch von seinem Schlafsack übrig gehabt. Ich hab immernoch gefühlt meterweise davon, mal sehen was ich daraus noch so machen kann. Mir schwebt da eine Kinderschürze vor, er hilft so gern beim Kochen.. Egal, ich schweife ab. Nackenhörnchen. Ist wirklich suuuuper einfach zu nähen, habe alles in allem, mit Schnittmuster und Stoff zuschneiden, Stoff rauskramen, Nähmaschine rauskramen, Nähen, und dann das ganze Chaos wieder verräumen, nur etwas mehr als eine halbe Stunde gebraucht. Morgen früh werde ich sie dem kurzen präsentieren und vermute, dass er dann sofort losfahren will. Er fragt jetzt schon jeden Tag "Mama, fahren wir heute nach den Italien?" :-)

Dann habe ich mal wieder ein Decken-Projekt angefangen, quasi ein Langzeitprojekt. Denn jetzt kommt ja angeblich der Sommer, da braucht man noch keine Decken. Aber bis dann die Kalte Jahreszeit anrückt soll sie fertig sein. Schauen wir mal. Dazu demnächst (...) mehr ;-)

Bis dahin, machts gut!
LG Sabine

PS: Dieser Beitrag schaut vorbei auf:
Frau Scheiners Linkparty zu den Nackenhörnchen
Der Häkelliebe
Auf der ALP
Made4Boys
Häkelrausch 2015

Samstag, 10. Mai 2014

Ich hab die Nähmaschine entstaubt und mich neu verliebt :-)

Hallo zusammen,

das geht bestimmt einigen von Euch so: der neue Buttinette Katalog (oder ein anderer Shop, der tolle Sachen zum Basteln und Handarbeiten verkauft) liegt in der Post und in mir kommt sofot ein  Zwang hoch: SHOPPING! Am liebsten hätte ich das halbe Sortiment eingekauft, aber das wäre dann doch etwas zu kostspielig. Also hab ich mich auf ein paar "Projekte" beschränken müssen.

Ich hab mich sofort in zwei Stoffe verliebt, in meinem Geiste konnte ich die tollen neuen Gardinen fürs Esszimmer schon förmlich sehen. Dann kam der Stoff (und etliche andere bestellte Sachen) und verschwand erst mal in der Kiste unterm Tisch - denn die kleineren Projekte wurden zuerst getestet. Hierzu in Kürze auch mehr.

Denn bevor der Stoff verarbeitet werden kann, sollte man ihn ja immer einmal waschen (bis hierhin kein Problem) und - da es Baumwollstoff ist - BÜGELN *würg*. Ich schwöre, ich musste erst mal die halbe Wohnung auf den Kopf stellen um mein Bügeleisen nach dem Umzug wieder zu finden. Aber auch das hab ich geschafft und nach ganz viel Motivationsschokolade die 1,5 x 4 m und 1,5 x 2 m Stoff gebügelt.

Anschließend hab ich erst mal die gestreiften Übergardinen zugeschnitten, Säume umgebügelt (wenn das Ding schon mal im Wohnzimmer steht, kann man es ja gleich rochtig nutzen bevor es wieder in der Versenkung verschwindet, hihi!) und dann konnte endlich die Näherei losgehen.

Nähmaschine ausgepackt, entstaubt *räusper*, Fadenspulen bespult, schönen Stich eingestellt und los gehts. Ich hab sogar an der unteren Kante ein Bleiband mit eingenäht! Daran hätte ich von selbst nie gedacht, aber "wie gut", dass einem sowas beim Onlineshopping gleich mit vorgeschlagen wird ("andere Kunden kauften auch... :-P ). Aber ich muss sagen, ich LIEBE das Ergebnis! Sie hängen schon und machen den Raum viel freundlicher, als die alten beige-braunen Übergardinen.



Der zweite Soff sieht übrigens so aus, gut bewacht von unserem Dicken (wundert mich eh, dass er ihn nicht runtergezerrt hat um sich drauf zu legen....):



Aus diesem Stoff wollte ich eigentlich eine ganz kurze Gardine nähen, die nur den Wandvorsprung über den Fenstern abdecken soll. Aber vielleicht entscheide ich mich auch noch um und mache daraus Übergardinen fürs Schlafzimmer - das überlege ich mir noch. Und bis es soweit ist, erfreue ich mich täglich an den neuen, schönen, bunten, fröhlich-sommerlichen Übergardinen!

Liebe Grüße
Sabine

Montag, 24. Juni 2013

Selfmade Schmuckrolle - gehäkelt UND genäht!

Hallo zusammen,

Ich freue mich, dass ich mich hier mal wieder mit einem neuen Post melden kann - denn ich habe mein neuestes Projekt abgeschlossen (und bin gerade schon so ein bisschen ziemlich stolz auf das Ergebnis, hihi!)

Meine Schwägerin-in-Spe hatte vor kurzem Geburtstag, und da wir in Kürze wieder "in die Heimat" meiner besseren Hälfte nach Thüringen düsen, bekommt sie dann auch ihr Geschenk. Auf das übliche "was wünschst du dir denn?" folgte das obligatorische "nichts", heißt, man muss sein Hirn selber anstrengen und sich was ausdenken.

Da sie ziemlich viel Schmuck und Krimskrams-Klunker besitzt und selbiger momentan ziemlich anarchistisch und ohne Aufbewahrungsmöglichkeiten auf dem Schminktisch umherliegt dachte ich mir - eine Schmuckaufbewahrungsmöglichkeit - das wärs! Hab mir ein paar Anregungen geholt, von Schächtelchen über Säckchen und allen möglichen anderen Ideen bin ich schließlich auf eine Selfmade-Schmuckrolle gestoßen. Dieses erschien mir als Beste Möglichkeit, denn diese kann man sowohl zu Hause nutzen (z.B. aufhängen) als auch zusammenrollen und mit auf Reisen nehmen. Also - so eine soll s werden!

Vor Kurzem hab ich mir - in meinem Grannysquare-Fieber - mal wieder ein Buch bestellt: Häkeln im Quadrat. Ich bin immer noch ganz verliebt in die vielen schönen Muster und Ideen, also wollte ich unbedingt etwas davon in mein Projekt einfließen lassen. Praktischerweise haben die Squares alle ziemlich die gleiche Größe, daher kann man sie hervorragend miteinander kombinieren. Ich persönlich kann das Buch sehr empfehlen, allerdings Stufe ich es nicht wirklich für "blutige Anfänger geeignet" ein, man sollte also etwas Häkelerfahrung mitbringen.

Ich habe mir also drei schöne Muster ausgesucht. In meinem Stoff-Fundus hatte auch noch ein kleines Stück lila-geblümten Baumwollstoff, welcher sich super als Innenfutter-Stoff macht. Dementsprechend habe ich farblich passende Garne ausgesucht (gut, dass ich letzte Woche erst mal wieder für 50€ Wolle bestellt habe, hihi!) und pro Muster 2 Squares gehäkelt ... Das hat richtig viel Spaß gemacht, ging (relativ) schnell und ist nicht so monoton, wie wenn man viele gleiche machen muss. Für das Innenleben - sprich die Dinge, wo dann Ringe, Ohrringe, Ketten etc hin sollen, hab ich einfach improvisiert. Die Grannys die ich hier verwendet habe stammen aus den Büchern Häkelideen mit Granny Squares und Granny Squares auf andere Art.

Dann alles mit der Nähmaschine zusammen gebastelt, hier und da noch ein Druckknopf und ein paar Blümchen-Applikationen, 2 Schlaufen und zugehörige Knöpfe damit man die Rolle auch zu machen oder aufhängen kann, und TADAAA! Hier ist die fertige Schmuckrolle!

Geschlossen und unten zugeknöpft

Rückseite, hier sieht man die drei verschiedenen Muster


Die zwei Schlaufen zum Zuknöpfen sind gleich mit eingenäht

Innenleben, Aufbewahrungsmöglichkeiten für Ringe, Ohrringe, Ketten, Krimskrams...

Druckknöpfe dort wo Ringe und Ketten später hin sollen

Kann sich doch sehen lassen das Teilchen, oder? Ich hoffe "TanteAnke" freut sich...

Bis bald, schönen Abend Euch!

LG Sabine

Dienstag, 4. Juni 2013

Genähter Babyschlafsack fertig!

Guten Abend,

Ich wollte unbedingt noch loswerden: ich habe soeben den neuen Schlafsack für den kleinen Lumpi fertig genäht juche!!!

Ich muss schon zugeben, so ein bisschen stolz bin ich ja schon :-)

Und DAS ist er:



Sogar mit professionell eingenähtem Reißverschluss, war gar nicht so schwer!


Auch die Knopflöcher und Knöpfe sind mit der Nähmaschine dran gemacht, nicht schlecht für einen Näh-Laien, oder? :-)

Der Oberstoff ist 100% Baumwolle, der Futterstoff ist schön flauschige leicht angerauhte Baumwolle, fühlt sich bisschen an wie Biber. Beide Stoffe gekauft bei Stoffe Zanderino 

So, fleissig genug gewesen für heute und wieded ein Projekt abgeschlossen, juhu!
Dann kann ich mich ja morgen wieder einem der vielen anderen Projekte widmen die mir so im Kopf rumschwirren...

Gute Nacht!


Donnerstag, 30. Mai 2013

Monsterhafter Wäscheklammerbeutel

Ein sehr motiviertes HALLO aus dem verregneten Süddeutschland!

Habe Babys Mittagsschläfchen-Zeit heute mit Nähen verbracht. Man möchte nicht glauben, dass so ein kleiner Mensch so viel Wäsche produzieren kann. Und es gab doch tatsächlich mal eine Zeit, ich erinnere mich dunkel, da konnte man die frisch gewaschene Wäsche zum Trocknen draußen in der Sonne aufhängen. Damals, als es noch Sonne gab... ;-) Auf jeden Fall gingen mir bei den Wäsche-Massen regelmäßig die Klammern aus, also wurde noch ein Schwung gekauft. Blöd nur, dass die nicht mit in den alten Korb gepasst haben. Also musste ein neuer Behälter her!

Habe mir im Internet ein paar Anregungen geholt, wollte aber nicht "streng nach Anleitung" arbeiten, also hab ich quasi improvisiert. Und DAS ist dabei heraus gekommen.


Nicht perfekt, aber erfüllt seinen Zweck. Naja, fast. Nachdem ich fertig war stellte ich fest, dass ich die Öffnung zu weit unten angesetzt habe und deswegen immer noch nicht alle Wäscheklammern rein passen *grml*......
Naja, jetzt weiß ich ja wie es geht und werde demnächst noch einen machen (der dann vielleicht nicht mehr so schlampig aussieht - das im-Kreis-nähen muss ich noch üben). Eilt ja nicht, momentan erledigt der Wäschetrockner die Arbeit und Klammern werden erst mal nicht gebraucht..... *ichwillsonne-blöderregen*!

Hier eine kurze Anleitung, falls jemand auch improvisieren möchte ;-)

1. Einen alten Kleiderbügel raus suchen sowie sich für einen Außen- und Futterstoff entscheiden.

2. Schnittmuster für den Beutel aufzeichnen, ich hab dafür einfach eine alte Zeitung genommen. Die Zeitung zur Hälfte falten, den Kleiderbügel oben Mittig (mit dem Haken auf dem Falz) anlegen, die obere Kontur abzeichnen und nach unten hin freihand die Kontur aufzeichnen, die der Beutel später haben soll. Anschließend ausschneiden. Wenn man die Schablone nun auf klappt ist sie auf beiden seiten durch das Falten symmetrisch.

3. Zwei Lagen Oberstoff und zwei Lagen Futterstoff aufeinander legen, die Schablone darauf fest stecken und mit ca. 1 cm Nahtzugabe aussenrum ausschneiden.



4. Ich habe dem Monster noch Hörner und Hände verpasst. Für die Hände habe ich eine Schablone aus Zeitungspapier gemacht, die Hörner freihand ausgeschnitten (jeweils 4 mal, Farben nach Wunsch)

5. Für die Augen habe ich zwei unterschiedlich große Gläser genommen, die Konturen direkt auf den Stoff gemalt und ausgeschnitten. Die Pupillen sind freihand ausgeschnitten, ebenso die Zunge.



5. Auf die linke (!) Seite des vorderen Oberstoffes den Mund aufzeichnen. Auf die rechte (!) Seite des selben Stoffes die Augen und die Zunge feststecken und aufnähen. Ich habe dafür einen engen Zickzack-Stich gewählt, da ich ja noch nicht so versiert an der Nähmaschine bin und es so einen touch von beabsichtigter (oder auch nicht) Unordnung hat ;-)




6. Nun den Oberstoff, auf den wir eben die Augen aufgenäht haben, mit der rechten Seite nach oben hinlegen und den Futterstoff rechts auf rechts drauflegen und fest stecken. Nun rund um den aufgezeichneten Mund mit ca. 0,8 - 1 cm Abstand feststeppen. Anschließend den Stoff zwischen den Nähten durchschneiden, dabei gut aufpassen, dass du die Naht nicht erwischt. Dann den Futterstoff durch den Mund hindurch wenden. Wer auf Bügeln steht kann jetzt die Kanten umbügeln, ich persönlich HASSE bügeln und bin davon überzeugt, dass die Naht freiwillig aufgibt und glatt wird :-)






7. Die Hände und Hörner ebenfalls rechts auf rechts legen und außenrum feststeppen. Unten offen lassen, wenden und mit etwas Füllwatte ausstopfen. Die untere Naht wird später beim annähen automatisch geschlossen.




8. Nun die Stoffe wie folgt aufeinander legen: die Stoffe der Vorderseite links auf links, d.h. das Gesicht schaut dich an :-) Darauf die Hände und Hörner, Außenkante auf Außenkante, wie auf dem Bild zu sehen. D.h. im Moment liegen sie auf dem Gesicht, beim späteren wenden gucken sie dann nach außen. Darauf kommen die beiden Stofflagen der Hinterseite, ebenfalls links auf links. Also, von unten nach oben: Futterstoff Vorderseite - Außenstoff Vorderseite - Hände und Hörner - Außenstoff Hinterseite - Futterstoff Hinterseite.




9. Nun einmal komplett außenrum nähen, dabei nur eine ca. 0,5 cm breite Öffnung oben in der Mitte lassen. Da kommt später der Haken des Kleiderbügels durch. Dann das ganze einmal durch den Mund wenden, wer will kann bügeln, Kleiderbügel durch - TADAAAAA, FERTIG!



Ich hoffe ich hab nix vergessen. Viel Spaß damit!

Sonntag, 26. Mai 2013

Erste Erfolge an der Nähmaschine

Bisher habe ich nur ein Paar ziemlich schräge und nicht wirklich vorzeigbare Gardinen fürs Schlafzimmer (nicht schön aber selten - Hauptsache sie machen dunkel) sowie ein ganz einfaches Kissen für die Miezen genäht.

Vor ein paar Wochen folgte das erste "ordentliche" Ergebnis - eine Tasche für unser neues Tablet. Dank diesem Tablet (es heißt Walter, das macht es irgendwie persönlicher ;-)) gibt es jetzt auch diesen Blog, denn ich wäre viel zu faul jedes mal den PC an zumachen... zurück zum Thema, die Tablet-Tasche. Ich finde für den ersten Versuch ist sie gut gelungen:




Den Blog auf dem ich die Anleitung gefunden habe findet ihr hier - vielen dank Tina für die tolle und gut verständliche Anleitung! Habe sowohl beim Vorderteil als auch beim Hinterteil ein ca 1 cm dickes Vlies eingearbeitet, damit es gut gepolstert ist.

Mein Papa war so begeistert von der Tasche, dass er auch eine für sein Handy (welches eigentlich auch schon als mini-tablet durchgehen könnte ;-)) haben wollte. Er findet momentan Eulen ganz toll, daher hab ich etwas gestöbert und diese Anleitung für die hinreißend niedlichen Eulen-Applikationen gefunden... also, Eulchen gehäkelt, Jeansstoff und etwas alten T-Shirt-Stoff zugeschnitten, und los gehts! Das ist das Ergebnis als fertige Tasche:



Sterne und Mond sind aufgestickt.

Nicht perfekt - aber für den Anfang ganz nett, oder? :-)